MEHRSTUFIGES REINIGUNGS SYSTEM

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Mehrstufiges Reinigungssystem für eine mikrobiologisch einwandfreie Wasseraufbereitung in Floating Anlagen

Das Infektionsschutzgesetz fordert eine Risikofreiheit in der Anwendung öffentlicher Bäder zum Schutz aller Badegäste.


Eine Floating Anlage ist hygienischer als ein Whirlpool oder ein Schwimmbad aus Gründen einer vollständig veränderten Physik – durch einen höheren Salzgehalt als im Toten Meer.


Die Unterschiede zwischen Schwimmbad, Spa und Floatingbad sind groß.


Keime werden meist von den Badegästen in das Badewasser eingetragen. In Schwimmbädern und Whirlpools ist der Kontakt mit Keimen weit höher wahrscheinlich als in einer Floating Anlage. Hierzu betrachten wir die pathogenen Risiken genauer und unterscheiden die Möglichkeiten einer Kontaktaufnahme von Keimen in Bädern zum Vergleich mit Floating Anlagen.


  • Eingeatmet: Legionellen

  • Über den Magen-Darm-Trakt: Norovirus, Giardia, Cryptosporidium

  • Über die Haut: Pseudomonas


  • Über die Haut ist das Hautinfektionsrisiko durch Pseudomonas zu gering für eine Infektion

  • Über den Verdauungstrack müßte man etwa 5 Liter 30ig prozentiges Salzwasser oral aufnehmen, also trinken, um ein pathogenes Risiko durch E. Coli, Shigella, Norovirus, Giardia und Cryptosporidium einzugehen

  • Über die Nase in die Lunge: Hier ist das Risiko von Legionella verschwindend gering, das Gesundheitsrisiko bei Einsatz von Chlorgasen jedoch extrem hoch


KEIN LEBENSRAUM FÜR PATHOGENE KEIME


Werden diese genannten Pathogene erst einmal ins Badewasser eingetragen können sie sich vermehren. In einem Starksolebad wie das 28%ige Floatingbecken können sich pathogen Keime dagegen nicht vermehren und sterben ab. Es ist geradezu unmöglich, dass sich Keime in einer 28%igen Salzwasserlösung vermehren können. Der hohe Bittersalzgehalt bewirkt eine permanente Sterilität . Insofern bietet das Bittersalz selbst eine von der Gesundheitsaufsicht geforderte Depotwirkung.


DEPOTWIRKUNG


Das heißt, dass im Gegensatz zu zugeführten Desinfektionsmitteln wie wir sie von Schwimmbädern kennen eine permanent vorhandene Depotwirkung gegeben ist. Eine doppelte Depotwirkung mittels der Zugabe chemischer Desinfektionsmittel belastet die Gesundheit mehr als das sie nützt. Denn die Zugabe von Desinfektionsmitteln wie zum Beispiel Chlor haben in Floatingbädern den entscheidenden Nachteil, dass sogenannte gasförmige Reaktionsnebenprodukte entstehen, die dann anstatt frischer Luft eingeatmet werden. Diese gasförmigen Nebenprodukte sind in offenen Schwimm- und Freibädern weniger problematisch als in in einer kleinen geschlossenen Umgebung wie einer Floating Anlage mit einem geringeren Luftpolster.


Die Kombination verschiedener Maßnahmen gewährleisten ein hygienisch einwandfreies Solebad.


Jeder Badegast :


  • verzichtet bei akuter Infektionskrankheit auf ein Bad.

  • benutzt vor dem Floating die Toilette

  • duscht sich vor und nach dem Betreten des Floatingbades

  • trinkt die Bittersalzlösung nicht.



FILTRATION, erste Stufe: Filteranlage entfernt kleinste Feststoffe von einer Größe von 1my, 1 my entspricht 0,000001 Meter. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches menschliches Haar hat ungefähr einen Durchmesser von 100 Mikrometern


Das Salzwasser wird vor und nach jedem Badegast komplett gefiltert und gereinigt. Bei Nichtbenutzung wird das Wasser mehrmals gereinigt, desinfiziert und regeneriert. Eine mehrstufige Methode aus physikalischer, chemischer und UV-C Bestrahlung.


UV-C BESTRAHLUNG, zweite Stufe: Im Gegensatz zu chemischen Wasserdesinfektionsverfahren beruht die UV Desinfektion

auf einem physikalischen Prozess, bei dem Mikroorganismen schnell und wirksam abgetötet werden. Wenn Bakterien, Viren und Protozoen den keimtötenden Wellenlängen der UV-Strahlung ausgesetzt werden, verlieren sie ihre Reproduktions- und Infektionsfähigkeit; da sie in einem Wellenlängenbereich von 200 und 300 Nanometer (Milliardstel eines Meters) eine keimabtötende Wirkung aufweist.


Dank dieser Fähigkeit findet die UV-Strahlung als eine umweltfreundliche, chemikalienfreie und hochwirksame Methode zur Desinfektion von Wasser weitverbreitet Anwendung. Außerdem wird sie zum Schutz des Wassers vor schädlichen Mikroorganismen eingesetzt.


Optionale WASSERSTOFFPEROXIDZUGABE als starkes Oxidationsmittel, dritte Stufe: H2O2 zerfällt in Wasser und Sauerstoff; H2O + O2. Als Reaktionsrückstand verbleibt Wasser in der Floatinganlage.


VERFAHRENSTECHNIK


Die von uns entwickelte Verfahrenstechnik entspricht dem Stand der Technik insofern, als sie mit einem Vorrats- oder Zwischenbehältnis arbeitet, mit dem sich das Floatingbecken entleeren lässt, um eine Reinigung der Flächen nach dem Gebrauch durchführen zu können. Noch sind weltweit die meisten Anlagen nicht mit einem solchen Reservoirbehältnis ausgestattet. Ein wichtiger Beitrag für eine gute Hygiene.


Das Gesundheitsamt Düsseldorf hat unsere Aufbereitungsanlage seit dem Jahr 2007 dokumentiert und regelmässig mikrobiologische Wasserproben gezogen die eine einwandfreie Wasserqualität bestätigt – ohne die Zugabe eines zusätzlichen Desinfektionsmittels. Die Ergebnisse stehen jedem Gesundheitsamt auf Anfrage zur Verfügung.


MESSMETHODE


Alle benannten Maßnahmen in Verbindung regelmäßiger Analysen der Sole durch mikrobiologische Untersuchungen durch ein akkreditiertes Institut garantieren eine gleichbleibend hohe Wasserqualität in Floatingbädern.


Eine derzeitige herangezogene Messmethode wie sie bei Schwimmbädern hierzulande noch immer von Gesundheitsämtern praktiziert wird, ist mit Bezug auf die DIN 19643 und einer Richtlinie auf Starksolebäder 1:1 nicht anwendbar, weil die Rahmenbedingungen komplett differieren.


STUDIE ZU CHLOR ALS SCHWIMMBADCHEMIE


Noch beunruhigender als die UBA-Warnung ist eine neue Studie, die die Schwimmbadchemie mit krebserregenden Stoffen in Verbindung bringt. 600 bis 700 verschiedene Substanzen könnten entstehen, wenn Chlor mit organischem Material Haare, Schuppen, Urin – reagiere, sagt Manolis Kogevinas vom Städtischen Institut für medizinische Forschung in Barcelona , »eine Reihe von ihnen kann das Erbmaterial verändern und so theoretisch auch Krebs auslösen«.


In öffentlichen Schwimmbädern ließen er und ein internationales Forschungsteam 49 gesunde Freiwillige rund 40 Minuten lang in einem gechlorten Becken schwimmen und ermittelten vorher und nachher die Konzentration bestimmter Biomarker im Blut, die auf krebserregende Stoffe hinweisen.


Das Ergebnis: Die Konzentration von Trihalogenmethanen zum Beispiel war nach dem Schwimmen im Schnitt siebenmal höher als vorher. Auch stieg in bestimmten Blutzellen die Zahl von Mikrokernen an – ein Zeichen für erbgutschädigende Mechanismen, die unmittelbar vorher ausgelöst wurden. Die Substanz sei für die Desinfektion eben sehr effizient, sagt Kogevinas, und sie sei billig.


»Wir haben nun mal in verschiedenen Regionen der Welt unterschiedliche Standards, sagt er. »Daher ist es sehr zynisch, dass die Prioritäten unterschiedlich sind nur weil Chlor sehr günstig ist.«


Das ist unser Beitrag für eine einwandfreie Wasserqualität für Betreiber und Gäste im Sinne des Infektionsschutzgesetzes.


Wir hoffen, dass mit einer gesichterten Aufbereitungstechnik wie wir sie bereitstellen, dem Floating mit allen positiven Effekten für die Gesundheit der Stellenwert zu kommen kann, den es in der Praxis verdient.


Bereits installierte Floatingtanlagen können auf Anfrage mit unserer Anlage nachgerüstet werden.


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